Beobachtungsgegenstand: die Angst

Spotlight vs. Tageslicht

Hallo, ihr Lieben,

heute möchte ich meine Gedanken zu Angst und Fokus mit euch teilen.

Und Ja, es geht auch wieder um den großen Elefanten namens Corona, der  inzwischen in fast jedem Gespräch dabei ist. Mehr oder weniger sichtbar. Manchmal nur zwischen den Zeilen da ist. Und das ein oder andere Mal auch richtig fett Platz einnimmt.

Und da sind wir schon beim Thema.

Etwas, das plötzlich omnipresent wird, obwohl es an sich so klein ist, fast unsichtbar. Etwas das zunächst bedrohlich scheint und gleichzeitig so weit weg.Es ist dann ein riesiger Elefant und damit unübersehbar. Wird noch unübersehbarer durch die Medien. Es wird Gegenstand der Angst. Und triggert damit verschiedene Angstbilder: Angst krank zu werden. Angst um geliebte Menschen. Angst vor der Impfung. Angst, dass es zu wenig Impfstoff gibt. Angst vor Arbeitslosigkeit. Angst vor Überarbeitung. Angst, die eigene Freiheit zu verlieren. Angst vor mangelnder Sicherheit.

Mich interessiert, wie wir es schaffen können, uns in einen Zustand zu versetzen, in dem wir sowohl unsere Ängste wahrnehmen und benennen können, als auch einen kühlen Kopf bewahren und unsere eigenen Entscheidungen treffen können. Entscheidungen, die eben nicht aus Angst und Sorge geboren werden, sondern aus einem tiefen Gefühl von Selbstbewusstsein, Ruhe und Vertrauen.

Das ist für mich nämlich ein Unterschied.

Forscher wissen, dass das Angstzentrum im Gehirn in der sogenannte Amygdala zu verorten ist. Also Teil des limbischen Systems ist. Umgangssprachlich das “Reptiliengehirn”, eines unserer älteren Gehirnareale. Ist die Amygdala aktiv, ist der Neokortex gleichzeitig eher blockiert. Der Bereich, der für Planung, Bewusstsein und komplexes Denken verantwortlich ist.

Kann ich also eine bewusste umfangreiche Entscheidung treffen, wenn ich Angst habe? Die nicht mit Flucht, Totstellen oder Angriff zu beantworten ist.

Kann ich überhaupt abwägen, was für mich Sinn macht?

Kann ich bewusst und entspannt, voll aus meiner Kraft heraus, meine gefühlte Aufmerksamkeit auf die Lösung richten, die für mich angemessen ist?

Kann ich Liebe und Vertrauen fühlen, wenn ich Angst habe?

Nein! Denn sonst hätte ich keine Angst!

Selbstverständlich kann ich nur für mich sprechen. Und ich berichte lediglich aus meiner eigenen Erfahrung heraus. Bitte, lass dich bestenfalls inspirieren um es für dich selbst zu überprüfen.

Ich habe festgestellt, dass ich umso sorgenvoller und verwirrter werde, je mehr ich mich im Außen auf Meinungen einlasse. Das geht super schnell. Einmal am Smartphone und schon in kürzester Zeit über socialmedia in zig verschiedene Blasen reingeschaut. Ich fühle mich regelrecht bombardiert mit den kontroversesten Thesen. Mit Fake News, mit Schlagzeilen, mit persönlichem Ballast, mit Propaganda und Meinungen, mit Angst, Sorge und Hetze.

Daher habe ich mich entschlossen, nur noch Informationen aus erster Hand zu beachten. Artikel von Instituten und Regierung sind vielleicht nicht so schnell zu überfliegen, wie ein schicker post auf instagram. Dafür sind Zusammenhänge sichtbar, ohne dass sie jemand für mich leicht verdaulich vorgekaut hat. Ich nehme mir damit meine Selbstwirksamkeit und Integrität zurück.

Damit ist der Herr Verstand und die Frau Vernunft erstmal gut beschäftigt, ohne dass die rote Signalleuchte angeht.

Dann kommt für mich das Gefühl ins Spiel. Zunächst frage ich mich, ob ich akut in einer bedrohlichen Situation bin. In den allermeisten Fällen ist das nicht so!

Dann stelle ich mir die Frage: “Hey Schatz, wovor hast du Angst?”. Oft kommt ein sozialer Aspekt zum Vorschein. Den würdige ich dann. Und mir wird klar, dass da Bedürfnisse getarnt als Hindernisse  gesehen werden wollen:

Dazu zu gehören wollen, Konflikte zu vermeiden, keine Verantwortung übernehmen wollen, Widerstand leisten dürfen, gesehen werden wollen, es einfach und sicher haben wollen… die ganze ambivalente Palette der Menschlichkeit.

Erst wenn ich aussteige aus dem Gedankenkarussell, erst wenn ich das Buch der 1001er Wiederholungen zuklappe, kann ich beginnen, in mich hinein zu fühlen, zu atmen. Damit mein Herz sich langsam, ruhig und weich öffnen kann. Und ich damit den Weg frei mache für die Herzensenergie, die fließen will und mich groß und stark und flexibel macht. Und ich mein ganzes Gehirn nutzen kann; den ganzen kreativen Shit in Wallung bringe und nicht nur das mini Mimimi-Angst Areal!

Finde deinen eigenen Schlüssel!

Wenn du dabei Hilfe brauchst, melde dich gerne bei uns von heile.land!

Und auch hier ganz genau beobachten:

Zuerst, die klare Entscheidung! Zack! Sekundenschnell!

Danach, den Schalter umschalten von Problem-Spotlight auf unendlich weites Tageslicht auf deine GANZE Welt! Nicht nur auf das vermeintliche Problem, nicht nur die Angst fokussieren, die dich erstarren lässt. Im Tageslicht ist alles sichtbar, was da ist. Nicht nur ein Lösungsweg, sondern viele sind auf einmal da. Tu es einfach. Geh los!

Wofür sagst du Ja? Was fühlt sich gut an? Fühlst du die Weite in dir? Fühlst du die beruhigende Wärme in dir? Fühlst du dich sicher und geborgen, zur rechten Zeit am rechten Ort? Sagst du Ja zu dir selbst? Bist du unendlich dankbar für jeden neuen Tag?

Ist zu einfach? Kann sein. Machen musst du`allerdings selbst.

Übrigens: hast du schon einmal was von Psychoimmunologie gehört?

Recherchiere das! Es geht um den Zusammenhang zwischen Angst, Sorge, Stress and so on und dem Immunsystem. Jegliche Art von Stress hemmt dein Abwehrsystem! Also hör auf dir negative Sachen reinzuziehen und darin hängen zu bleiben und gib deinem wunderbaren Körper das Go für volle Power!

Entscheide selbst, wie du dich um dich kümmern willst. Das ist nämlich dein Job, wenn du erwachsen bist. Ernähre dich ausgewogen, in Maßen, mit lebendigem, lebensbejahendem, stärkendem… nimm alles das in dich auf, was dich gesund hält. Das betrifft alles, was du isst, genauso wie  alles, was du liest und hörst.

Ich fokussiere mich darauf, wie ich mich fühlen möchte, dann gehe ich Schritt für Schritt dahin. Ob da nun ein Elefant steht oder nicht.

Finde deinen Weg!

Alles Liebe, deine Tamara

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